Tropenhaus 16. Juni 2012 in Frutigen
Unser Sommerausflug führte uns nach Frutigen ins Tropenhaus. Wir waren etwa 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Schon die Fahrt ins Berner Oberland war herrlich! Vom Bahnhof Frutigen erreichten wir nach einem kurzen Fussmarsch das Tropenhaus. Das Hauptgebäude ist im Minergiestandard gebaut . Das Innere der Anlage ist durch spannende Raumabfolgen und faszinierende Übergänge geprägt. Die Führerinnen des Tropenhauses teilten uns in zwei Gruppen auf ,und so begaben wir uns erwartungsvoll auf den informativen, bebilderten Rundgang. Dazu erählte uns unsere Führerin allerlei Wissenswertes. Der grösste Teil der Energie , die im Tropenhaus benötigt wird, entstammt aus dem warmen Bergwasser des Lötschberg- Basistunnels. Pro Sekunde gelangen 100 Liter warmes Wasser ins Tropenhaus. Auch Sonne, Wasser und Biomasse werden ebenso als nachhaltige Energiequellen genutzt. Wir Besucher können alle Aspekte der Energieproduktion auf anschauliche Art erleben. Dann schauten wir uns die grosse Fischzucht an, wir staunten über die riesigen Störe, die in grossen Becken dicht aneinander schwammen. Das 20 Grad warme Wasser bildet die ideale Umgebung für den Sibirischen Stör.Im Jahr 2005 kam der erste Sör in die Pilot-und Forschungsanlage der Fischzucht. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Fisch-und Wildtiermedizin konnten die Haltungsbedingungen optimiert weden. Die Störproduktion beläuft sich auf 18 Tonnen pro Jahr. Kaviar, der aus den weiblichen Eiern gewonnen wird, ist eine Delikatesse, die direkt im Tropenhaus gekauft werden kann. Es soll pro Jahr etwa ein bis zwei Tonnen davon geben.Weiter ging unser Rundgang durch den exotischen Früchtepark. Das war ein herrlicher Anblick! Und was für ein Duft! Die Früchte werden natürlich ausgereift, was den wunderbaren Geschmack hervorbringt. Neben Papayas, Mangos, Avocados und andern Früchten sieht man prächtige Pflanzen mit herrlichen, satten Farben. Erfüllt von sovielen tollen Eindrücken besuchten wir anschliessend das idyllische, unter Palmen gelegene Restaurant Regionale Produkte werden mit den hauseigenen Erzeugnissen Stör, Früchte und Kräuter kombiniert. Auch in der Küche ist Nachhaltigkeit angesagt.Unser Essen: Kaviar, auf einer kleinen Kartoffel, angerichtet mit Sauerrahm, Süsskartoffelsuppe mit Orange und Ingwer, geräucherter Stör mit Blattsalat, exotische Früchte und Chilisauce, Pouletbrust mit Mango-Curry-Kokossauce und viele andere köstliche Produkte durften wir im Restaurant geniessen Noch ein kleiner Tipp: zum Kaviaressen keine Silber- und Metalllöffel verwenden, diese zerstören den Geschmack des Kaviars.Gut gestärkt, voller positiver Eindrücke, um Erfahrungen reicher und zufrieden mit dem gelungenen Ausflug geht es auf die Heimreise. Noch einen Blick zurück in die herrliche Bergwelt des Berner Oberlandes.




















