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Besichtigung der Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden 26. Juni 2014

Am Donnerstag, 26. Juni 2014, trafen sich bei traumhaften Wetter eine Gruppe von 18 Bier Fans am Bahnhof Rheinfelden. Als Überraschung wartete dort eine Oldtimer-Kutsche mit zwei belgischen Brauereipferden, welche uns zur Brauerei hochfuhr. Nun standen wir vor dem „beliebtesten Schloss der Schweiz"! Der grössere Teil der Gebäude ist im Burgenstil des Historismus gebaut und steht als Kulturgut von nationaler Bedeutung unter Denkmalschutz. Unser Führer, Herr Hans Martin Jörimann, informierte uns über die Entstehungsgeschichte der Brauerei. Die Gründer, Theophil Roninger, ein versierter Brauer aus Magden (AG) und Mathias Wüthrich, ein finanzkräftiger Landwirt aus Olsberg (AG) hatten sich als Teilhaber des Unternehmens zusammengefunden. Als Gründungsjahr der Brauerei Feldschlösschen gilt der 8. Februar 1876. Ab diesem Tag braute die Kollektivgesellschaft „ Wüthrich & Roninger zum Feldschlösschen" erstmals Bier in den schmucklosen Anlagen einer aufgegebenen Anilin-Fabrik. Dank der Weitsicht der Gründer entwickelte sich das Unternehmen seit mehr als 100 Jahren zur grössten Brauerei der Schweiz. Feldschlösschen hat im Laufe seines 130-jährigen Bestehens insgesamt 36 Brauereien übernommen. 1974 erfolgte eine Neuausrichtung in den Markt mit Mineralwassern und Süssgetränken. 1996 erfolgte die Fusion mit der Brauerei Hürlimann. Heute gehört Feldschlösschen zur dänischen Carlsberg Group. Schliesslich wurden wir in die zehn Schritte des Brauprozesses - von der Schrotung bis hin zur Abfüllung - eingeführt. Danach ging es durch den schönen Kältemaschinenraum zum prächtigen Sudhaus mit seinen zwölf Originalkupferpfannen. Dies war wirklich ein überwältigender Anblick! Nach einem Rundgang auf dem Areal und einem Besuch des Fahrzeugparkmuseums mit Shop endete unser Rundgang. Aber was wäre eine gute Führung ohne Degustation eines kühlen Bieres? Und so dislozierten wir auf dem gleichen Areal ins Restaurant Feldschlösschen. Dort konnten wir im herrlichen Garten unter einem alten Baumbestand nach Herzenslust Biere degustieren und wurden auch kulinarisch verwöhnt. Es gab angeregte Gespräche und die Stimmung war sehr angeregt. Am Abend konnte man sagen, es war ein abwechslungsreicher Tag bei herrlichstem Wetter. Was will man noch mehr?